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Monument Valley, Navajo Nation, United States

Christian Mehlführer, CC BY 2.5, via Wikimedia Commons

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Vereinigte Staaten
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Die Vereinigten Staaten (englisch United States, kurz U.S., US), offiziell Vereinigte Staaten von Amerika (englisch United States of America; abgekürzt U.S.A., USA), kurz auch Amerika (englisch America), sind eine föderale Republik, die aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt (der Hauptstadt Washington, D.C.), fünf größeren Territorien und etlichen Inselterritorien besteht. Die 48 zusammenhängenden Continental United States und Alaska liegen in Nordamerika, während Hawaii und kleinere Außengebiete im Pazifik beziehungsweise in der Karibik liegen.

Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Die Einwanderung in die Vereinigten Staaten beeinflusste maßgeblich die Demographie und Kultur des Landes. Seit der Staatsgründung ließen sich in hoher Zahl Migranten aus religiösen, politischen oder wirtschaftlichen Motiven nieder oder wurden zwangsweise als Sklaven angesiedelt. Die ersten Einwanderer stammten aus Großbritannien und den Niederlanden, ihren Höhepunkt erreichte die Immigration 1892 bis 1924. Heute leben in den Vereinigten Staaten mehr legale Einwanderer als in jedem anderen Land der Welt.

Am Ende des 20. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), die einzige verbliebene Supermacht. Durch ihr Hegemonialstreben prägten sie das Weltgeschehen. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten sind das kostenintensivste und in Zahlen zweitgrößte Militär der Welt (nach der chinesischen Volksbefreiungsarmee). Sie sind global aufgestellt; die geltende Armeedoktrin sieht vor, dass die Vereinigten Staaten in der Lage sein müssen, weltweit gleichzeitig zwei regionale Kriege siegreich führen zu können.

Der Status der USA als weltweit stärkste Wirtschaftsmacht, die rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens erwirtschaftet, gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Staatsgebiet. Es hat mit fast 10 Millionen Quadratkilometern etwa die 25-fache Größe von Deutschland; die Fläche Deutschlands entspricht etwa der Größe des US-Bundesstaates Montana. Weitere Faktoren sind der große Binnenmarkt sowie das durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnete Wirtschafts- und Finanzsystem.

Der konsumistisch geprägte American Way of Life hat großen Einfluß auf die Kulturen weltweit.

Die Vereinigten Staaten sind das beliebteste Fernreiseziel der Deutschen. Dabei sind Florida, New York und der Südwesten die bevorzugten Reiseziele.

Worldfactbook Hintergrundinformationen

Die amerikanischen Kolonien Großbritanniens brachen 1776 mit dem Mutterland und wurden nach dem Vertrag von Paris 1783 als die neue Nation der Vereinigten Staaten von Amerika anerkannt. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts kamen zu den ursprünglichen 13 Staaten 37 neue hinzu, als sich die Nation über den nordamerikanischen Kontinent ausdehnte und eine Reihe von Besitzungen in Übersee erwarb. Die beiden traumatischsten Erlebnisse in der Geschichte der Nation waren der Bürgerkrieg (1861-65), in dem die Union der Nordstaaten die abtrünnige Konföderation der 11 südlichen Sklavenstaaten besiegte, und die Große Depression der 1930er Jahre, ein wirtschaftlicher Abschwung, in dem etwa ein Viertel der Arbeitskräfte ihren Arbeitsplatz verlor. Gestärkt durch die Siege im Ersten und Zweiten Weltkrieg und das Ende des Kalten Krieges 1991 sind die USA nach wie vor der mächtigste Nationalstaat der Welt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Wirtschaft ein relativ stetiges Wachstum, niedrige Arbeitslosigkeit und Inflation sowie rasche technologische Fortschritte erzielt.

Quelle: CIA World FactbookUnited States
 


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